Sägeband-Ratgeber

Wie reinige ich ein Bimetall-Sägeband für Holz?
Harzanhaftungen und Holzpartikel verringern die Schnittleistung erheblich und sollten regelmäßig entfernt werden. Wir erklären mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie das am einfachsten gelingt.
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Tipps für das Sägen von gefrorenem Stammholz
Mit diesen Maßnahmen und dem richtigen Equipment – insbesondere den leistungsstarken Bimetall-Sägebändern von WIKUS mit HSS-Zahnspitzen und anwendungsspezifischem Spanwinkel – können Sie die Heraus...
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Zusätzliche Zahngeometrie: 7° Spanwinkel für harte Holzarten und trockenes Käferholz
Entdecken Sie die neuen WIKUS GENERO® Bimetall-Sägebänder: universell oder speziell für hartes Holz und Käferholz. Ruhiger Schnitt, hohe Standzeit – jetzt online bestellen!
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Bimetall oder Werkzeugstahl – Welches Sägeband eignet sich besser für die Holzbearbeitung?
Gegenüber traditionellen Werkzeugstahlprodukten zeichnen sich Bimetall-Sägebänder aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit und ihrer hochpräzisen Verzahnung und Vergütung durch eine verbesserte Leistu...
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Häufige Fragen
Grundlagen
Ein Bimetall-Sägeband besteht aus zwei verschiedenen Metallen: einem Rückenband aus legiertem Vergütungsstahl (flexibel, bruchfest) und einer Zahnspitze aus Hochleistungs-Schnellarbeitsstahl (HSS). Diese Kombination vereint Flexibilität des Trägerbands mit der Härte und Schneidhaltigkeit des HSS-Zahns.
Unsere Sägebänder werden in der WIKUS-Sägenfabrikin Spangenberg, Hessen entwickelt und gefertigt.
Der wesentliche Unterschied zwischen einem Carbon und einem Bimetall Sägeband liegt im Aufbau, der sich direkt auf Leistung, Lebensdauer und Einsatzbereich auswirkt. Ein Carbon Sägeband besteht vollständig aus Werkzeugstahl, wodurch es vergleichsweise einfach aufgebaut und kostengünstig ist. Diese Bauweise führt jedoch dazu, dass die Standzeit begrenzt ist und sich das Band eher für leichtere Anwendungen im Werkstattbetrieb eignet. Zudem ist die Möglichkeit des Nachschärfens nur eingeschränkt gegeben.
Demgegenüber ist ein Bimetall Sägeband deutlich komplexer aufgebaut: Es kombiniert eine hochharte HSS Zahnspitze (Schnellarbeitsstahl) mit einem flexiblen und robusten Vergütungsstahl Rücken. Diese Materialkombination sorgt dafür, dass die Zähne eine wesentlich höhere Verschleißfestigkeit aufweisen, während das Band gleichzeitig biegsam und belastbar bleibt. Dadurch ergibt sich eine deutlich längere Standzeit, wodurch sich das Bimetall Band besonders für professionelle Anwendungen und das Sägen von härteren Hölzern eignet. Zwar sind die Anschaffungskosten höher, doch relativiert sich dies durch die längere Nutzungsdauer und die Möglichkeit, das Band mehrfach nachzuschärfen, was insgesamt ein besseres Preis Leistungs Verhältnis bietet.
Für den praktischen Einsatz bedeutet dies, dass Carbon Sägebänder vor allem für einfache und gelegentliche Arbeiten eine wirtschaftliche Lösung darstellen, während Bimetall Sägebänder – wie beispielsweise das WIKUS GENERO® – für mobile Sägewerke, Tischlereien und anspruchsvolle Heimwerker die deutlich leistungsfähigere und langfristig sinnvollere Wahl sind.
Die Zahnteilung beschreibt den Abstand zwischen zwei benachbarten Zahnspitzen. Die Einheit ZpZ (Zähne pro Zoll) gibt an, wie viele Zähne auf einer Länge von 25,4 mm sitzen.
Je kleiner der Wert (weniger Zähne), desto gröber die Zahnung — ideal für grobe, schnelle Schnitte in dickem Holz. Mehr Zähne bedeuten feinere, glattere Schnitte in dünnem Material.
Die Standzeit ist die Lebensdauer eines Sägebandes — also wie viel Material es schneiden kann, bis es ausgetauscht oder nachgeschärft werden muss. Sie wird maßgeblich beeinflusst von Werkstückform und -stoff, Schnittparametern, Maschinenzustand, Kühlung und der Qualität des Bands selbst. Richtiges Einfahren eines neuen Sägebands verlängert die Standzeit erheblich.
Nutzung & Pflege
Verwenden Sie ein Bandspannungsmessgerät. Positionieren Sie dieses im Bereich des
Sägebandrückens bei entspanntem Sägeband. Spannen Sie nach der Positionierung das Sägeband so lange bis die Bandspannung zwischen 250 und 300 N/mm² liegt.
Der Zahnschutz schützt die Zahnspitzen vor Beschädigungen. Dieser sollte erst
abgenommen werden, wenn das Sägeband korrekt auf den Laufrädern und in der Bandführung sitzt, um z. B. Beschädigungen der Zahnspitzen vor dem Sägen zu vermeiden. Nach dem Sägen oder beim Wechsel des Sägebandes kann der Zahnschutz erneut angebracht werden. Dies ist besonders einfach mit einer Zahnschutzaufziehhilfe.
Die Bandkühlung ist beim Sägen von Holz von zentraler Bedeutung, sowohl unter normalen Witterungsbedingungen als auch bei Frost.
Durch den Einsatz von Wasser wird das Sägeband gekühlt, während gleichzeitig das Werkzeug gereinigt und die Reibung sowie der Verschleiß aufgrund einer besseren Gleitfähigkeit des Sägebandes verringert werden. Zusätzliche Reinigungsmittel können die Ergebnisse weiter verbessern.
Beim Sägen bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt kann die Wasserkühlung im Winter durch die Zugabe von Frostschutzmittel optimiert werden, um das Einfrieren des
Wassers im Maschinenbehälter zu verhindern.
Die Bandkühlung sorgt somit für präzise Schnittergebnisse und verlängert zugleich die Lebensdauer des Sägebandes.
Um Bandrisse zu verhindern, sollten folgende Maßnahmen beachtet werden:
1. Regelmäßige Wartung der Sägemaschine:
Überprüfen Sie die Riemen und Bandführungen regelmäßig auf Abnutzung oder
Beschädigungen und stellen Sie sicher, dass sie korrekt eingestellt sind.
2. Regelmäßige Kontrolle des Sägebandes:
Je nach Nutzung empfiehlt sich eine regelmäßige Sichtprüfung des Bandes und der Zähne, um Unregelmäßigkeiten frühzeitig zu erkennen.
3. Korrekter Vorschub:
Sollten Sie feststellen, dass der Schnittdruck steigt, so ist als erstes der Vorschub zu verringern, um Beschädigungen oder ein Riss des
Bandes zu vermeiden.
4. Schränken und Schärfen:
Durch das Nachschärfen werden Risse im Zahngrund vermieden bzw. die Gefahr eines Bandbruches verringert.
Um eine wellige Schnittoberfläche zu vermeiden und ein optimales Schnittergebnis zu erzielen, sollten folgende Punkte beachtet werden:
Ordnungsgemäßer Maschinenzustand:
Stellen Sie sicher, dass Führungs- und Verschleißteile wie Riemen und Laufrollen in sauberem und ordnungsgemäßem Zustand sind. Entfernen sie evtl. vorkommende Harzanhaftungen oder Holzpartikel aus den Führungen und den Riemen.
Passende Schnittgeschwindigkeit:
Passen Sie die Schnittgeschwindigkeit, sofern dies möglich ist, entsprechend der Holzart und des Sägebandes an.
Rechtzeitiger Bandwechsel:
Sollte der Schnittdruck steigen bzw. Sie mehr Kraft im Schnitt benötigen oder sich die Schnittoberfläche verschlechtern, sollte das Band
kontrolliert, gewechselt und nachgeschärft werden.
Richtige Bandspannung:
Achten Sie darauf, dass das Sägeband die richtige Spannung von 250 – 300 N/mm² hat. Kontrollieren Sie auch zwischendurch immer mal wieder die Bandspannung, um diese bei Bedarf rechtzeitig nachstellen zu können.
Richtiges Werkzeug:
Verwenden Sie ein passendes Sägeband für die jeweilige Holzart in geeigneter Abmessung.
Sauberes Sägeband:
Halten Sie das Sägeband frei von Harzanhaftungen.

